Sehr geehrte Damen und Herren,

Märchen fangen an mit „es war einmal“…..

Zugegeben bin ich in meiner Denke eher konservativ. Aber 20 Jahre in der IT Branche haben mir gleichzeitig auch modernes Denken und ständige Bereitschaft zur Veränderung mit gegeben.

Viele meiner Kunden kenne ich seit vielen Jahren – und trotz einer positiven Zusammenarbeit wird man manchmal am Ende auf den Preis reduziert.

Andererseits hatte ich vor Kurzem ein Gespräch mit einem IT-Leiter, das mir wieder Mut gemacht hat. Er sagte: „Danke, dass Sie den Preis des Wettbewerbs mitgegangen sind, so müssen wir eine gute Zusammenarbeit nicht aufkündigen“!

Dieses Gespräch und ein Vortrag von Frau Gabriele Fischer, Chefredakteurin BrandEins, die bei einer Veranstaltung die Frage aufgeworfen hat, ob der ehrliche Kaufmann in unserer Zeit noch eine Überlebenschance hat (der Ausgang ist klar - ihr Fazit war „ja“) haben mich dazu inspiriert, „Die Gilde der ehrlichen Kaufleute“ ins Leben zu rufen.

Ich selbst bin zwar Verkäufer, aber weit davon entfernt, die „eigene Großmutter“ zu verkaufen. Vielmehr steht im Mittelpunkt meines Handels die langfristige Kundenbindung und die viel zitierte „Win-Win“ Situation.

Aber gibt es die heute wirklich noch – die „Win-Win" Situation?

Manchmal hat man das Gefühl, das Verkaufen ist ganz schön einseitig geworden: Preis, Preis, Preis, von TCO keine Spur. Andererseits liest man immer wieder von Analysen, die sagen, Qualität geht vor Preis. Also – was stimmt?

Herr Stoiber hat ja nun einen Reha-Platz im europäischen Parlament bekommen. Ehrenvoll seine Aufgabe - die Abschaffung von Bürokratie. Mit „Die Gilde der ehrlichen Kaufleute“ wollen wir keine Bürokratie aufbauen. Vielmehr wollen wir eine Plattform aufbauen, die von Selbstkontrolle lebt.

Der Titel "Mitglied in Die Gilde der ehrlichen Kaufleute" soll sich zu einem Qualitätssiegel unter Geschäftspartnern entwickeln.

- Versprechungen und Beschwörungen sind toll – aber werden sie auch eingehalten?
- Ist ein Produkt von hoher Qualität etwas wert?

- Würde ein Anwender/Einkäufer davon profitieren, nicht nur auf den Einkaufspreis zu schauen, sondern auch die TCO im 

  Auge zu behalten?

Ziel der „Die Gilde der ehrlichen Kaufleute“ ist es, Transparenz zu schaffen und das Kaufen- und Verkaufen auf einen Punkt zu konzentrieren: „War es ein gutes oder ein schlechtes Geschäft“?

Wie nennen Kunden und Verkäufer Partner!

Ich bin überzeugt davon, dass gerade in der heutigen Zeit die Attribute unseres Vereins mehr denn je an Bedeutung gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Schneller
Gründungsvorstand